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Weihnachten

Der Nordstern leuchtet hell,
fast zu grell.
Der Winter recht kalt,
doch der Schnee nicht alt,

Eine schöne Weihnachtnacht,
wie eine richtige Pracht.
Der Weihnachtsmann sehr weise,
der Rentierschlitten sehr leise.

Der Weihnachtsbaum ist toll,
die Geschenke voll.
Für die Katz ein kleines Haus,
und eine Spielzeugmaus.

Die Familie ist nett,
die Kinder später im Bett.
Das leckere Weihnachtsgericht.
Das war mein Weihnachtsgedicht.

 

Von Annalena Stürz
Kl. 7c

Zentangle

Was kann man mit Zentangle machen?

→Man kann mit Zengtengle ganz viel machen z.B. Eine Name und im Hintergrund Zentangle!

→Man kann Tiere zeichnen und mit zentangle ausfüllen

→Man kann viele Muster ins Zentangle einbauen z.B.

 

Zentangle kann man einfach lernen. Du denkst du kannst nicht zeichnen? Bei Zentangle muss man nicht gut zeichnen können. Alle können Zentangle machen man braucht nur einen Stift und ein Blatt Papier.

 

Was ist Zentangle?

→Zengtangle ist eine Zeichnung die man aus einer Farbe erstellt.

→Zentangle ist eine beruhigende Malerei!

 

Zentangle ist eine abstrakte Zeichnung in der man sich sehr entspannen kann. Zentangle wurde von Maria Thomas und Rick Roberts erfunden, beide leben in der USA. Echte Zentangle malt man immer auf 9 cm großen  quadratischen Blatt Papier und mit schwarzer Tinte. Die Zeichnung wurde erfunden um zu entspannen und zu Meditieren

 

 

 

A.Ronde 6a        

Chibis

 

 

©Katara257

Ein Bildwitz

Hier ein Beitrag einer Schülerin auf der 5a: 

 

Liedinterpretation „Von Stadt zu Stadt“ (Guaia Guaia)

Wir danken dem anonymen Schüler der 10a auch für diese gelungene Liedinterpretation „Von Stadt zu Stadt“ (Guaia Guaia).

 

Das Lied „Von Stadt zu Stadt“ von Guaia Guaia, welches 2013 veröffentlicht wurde, handelt von den Eindrücken und Gefühlen, die die Sänger beim Beobachten ihrer Umwelt sammeln. Die Band singt Deutsch-Pop. Beim erstmaligen Hören wirkt das Lied anders als erwartet, fröhlich, obwohl der Text eher traurig ist und zum Nachdenken anregt. Verwendet werden hauptsächlich eine Gitarre, Hintergrundmusik aus dem Laptop und eine Trompete. Der Kontrast von Text und Hintergrund macht den Song interessant.

Die Sprache ist sehr gut gestaltet und zeigt einige Auffälligkeiten und stilistische Mittel auf. Durch Metaphern wird alles bildlich dargestellt und der Zuhörer kann sich alles leicht vorstellen. Es wird jedoch keine Landschaft geschildert, sondern die Eindrücke der Bandmitglieder, die sie von ihrer Umwelt und ihrem Umfeld erhalten. Auffällig ist auch, dass sich viele Gegensätze durch den Text ziehen, wobei dort häufig Wiederholungen vorhanden sind. So sticht das Paradoxon „Ich seh so viele Leute, rastlos und alleine“ aus dem Refrain immer wieder hervor. „Ich bleibe auf der Reise. Von Stadt zu Stadt. Von Stadt zu Stadt“ kann man als Anspielung auf ihre Deutschlandtour verstehen. Eine weitere Anspielung darauf findet man in der ersten Strophe: „Spring aufs Fahrrad, machen eine Traumreise.“ Die Metaphern „Essen Beeren und dein Weltbild als Nachspeise“ und „Menschen verschließen sich nicht nur im Scheißhaus“ stimmen den Zuhörer nachdenklich, da sie sich, obwohl als Menschen überaus zahlreich, trotzdem dem Neuen und der Freiheit verschließen und somit eigentlich allein bleiben. Gemeint ist, dass das Weltbild von dem gesprochen wird, realitätsfremd und somit nach Guaias Meinung „süß“ ist. Mit dem anderen Satz wird angedeutet, dass die Menschen ihrem Umfeld verschlossen gegenüber treten und sich ihnen nicht öffnen. Die Zeilen „Jede Perspektive nur Beton. Leuchtreklame macht die ganze Welt bunt“ aus der zweiten Strophe bestärken die Phrase: „Die Wahrheit ist: Alles sieht gleich aus“ aus der ersten Strophe. Die Welt wird als langweilig dargestellt und das einzige, was sie interessant macht, sind Medien. Die letzen beiden Zeilen beider Strophen sind fast identisch, jedoch wird bei der zweiten Strophe der Bandname „Guaia“ als Inselname erwähnt, der als „Erlösung aus dem alltäglichen Trott“ gesehen werden könnte.

Die Sänger üben Kritik an der Gesellschaft aus. Sie werden nicht ausfällig, aber ihre Meinung wird trotzdem klar ausgedrückt. Ihrer Meinung nach sollten die Menschen sich mehr miteinander beschäftigen. Der Grund, warum sie so allein sind, obwohl sie sich offensichtlich in Gesellschaft befinden, ist, dass sie sich viel zu verschlossen gegenüber treten, statt miteinander zu kommunizieren. Sie deuten ihre Entwicklung während der Touren kurz am Anfang der zweiten Strophe mit dem Satz „Von Stadt zu Stadt merk ich erst so wer ich bin“ an. Scheinbar setzen die sich vermehrt mit sich selbst auseinander und es wäre denkbar, dass sie finden, dass dies mehr Menschen tun sollten. Die Kernaussage des Songs ist, dass wir mittlerweile in einer Gesellschaft leben, in der man sich innerhalb einer Menschenmasse trotzdem vollkommen alleine fühlt. Dies wird durch verschiedene Ausdrücke mehrfach wiederholt.

Meiner Meinung nach haben Guaia ihr Ziel erreicht. Sie regen den Zuhörer zum Nachdenken an und die bildliche Sprache gestaltet das Thema interessant. Beim ersten Hören wirkte das Lied nicht so tiefsinnig auf mich wie nun. Ich kann mich mit dem Text identifizieren und habe lange darüber nachgedacht. Beobachte ich meine Umwelt, so kommen in mir ähnliche Gefühle auf, wie den Bandmitgliedern. Am besten haben mir die Antithesen und Paradoxa gefallen. Besonders gut gefällt mir „Nachtwanderung mitten am Tag“, weil mich dieser Ausdruck, aufgrund des krassen Kontrasts und Widerspruch angesprochen hat. Der Charakter der Band kam durch dieses Lied gut zur Geltung.

 

Anmerkung der Redaktion: Ihr findet dieses Lied bei Youtube. Hört doch mal rein!

Erörterung zum Thema Gegenüberstellung: Leben ,,innerhalb oder außerhalb‘‘ des Systems

Dies ist der zweite Beitrag, der uns aus der 10a erreicht hat. Die Erörterung ist ebenfalls ein Produkt des Deutschunterrichts.

 

 

Erörterung zum Thema Gegenüberstellung: Leben ,,innerhalb oder außerhalb‘‘ des Systems

 

Vielen Menschen stellt sich immer wieder die Frage, ob sie ihr Leben ,,innerhalb oder außerhalb‘‘ des gesellschaftlichen Systems verbringen sollten. Ein Leben eben als gesellschaftlicher ,,Normalfall‘‘ oder aber in ,,Freiheit‘‘, wie sie im Film ,,Guaia Guaia‘‘ gezeigt wird. Für mich steht fest, dass ich mein Leben unter keinen Umständen so wie die Jungs von ,,Guaia Guaia‘‘ verbringen werde und möchte dies wie folgt erörtern.

Da die beiden die Schule geschmissen haben, hat auch keiner von ihnen einen Schulabschluss, was die Frage nach einer Ausbildung oder einem Beruf mit festem Einkommen erübrigt. So fehlt natürlich auch das nötige Geld für eine Wohnung, also ein festes und sicheres Zuhause. Menschen, die so leben, plagt auch immer die ständige Ungewissheit. Sie haben wechselnde und teilweise schlechte, gefährliche Schlafplätze. Dazu mangelt es ihnen oft an der Hygiene, da Strom und Wasser nicht immer vorhanden sind. Niemand von ihnen ist irgendwie gesundheitlich abgesichert. Wenn sie krank sind, bleibt ihnen nur der Notdienst für Bedürftige. All diese Faktoren bewirken, dass die Lebensqualität sowie die Lebenserwartung reduziert werden. Wegen der vielen Unsicherheiten und dem unregelmäßigen Einkommen besteht keinerlei Kreditwürdigkeit. Man ist ständig unterwegs, hat somit keinen geregelten oder planbaren Tagesablauf. Für die Familie oder Freunde bleibt kaum Zeit. Die Jungs von ,,Guaia Guaia‘‘ führen ein Leben voller Gefahren, und dennoch vielen Möglichkeiten. Da sie ja ,,frei‘‘ sind, sind sie nie an einen bestimmten Ort gebunden. Aufgrund der fehlenden Krankenversicherung müssen auch keinerlei Beiträge bezahlt werden. So bleibt der ,,Druck‘‘, Geld für diese Beiträge aufbringen zu müssen, weg.

Trotzdem gibt es für mich genug Gründe, ein normales Leben diesem vorzuziehen. So hat man schließlich ein ,,Dach über dem Kopf‘‘, Wärme, Wasser und Strom stehen durch ein regelmäßiges Einkommen immer zur Verfügung. Regelmäßige Arbeit und ein geregelter Tagesablauf bieten Sicherheit. Und für die wichtigsten Dinge wie Freizeit, Hobbys, den Freundeskreis und die Familie findet man immer genügend Zeit. Deshalb halte ich das Leben als gesellschaftlicher ,,Normalfall‘‘ für viel besser.

 

 

Satire: Banker oder Penner?

Hier präsentieren wir euch den ersten von drei Schülerbeiträgen aus der Abschlussklasse 10a. Eine wirklich lesenswerte Satire, die im Deutschunterricht bei Herrn Geißler entstanden ist.

 

 

Banker oder Penner?

Ich bin jetzt Schüler einer Abschlussklasse des 10. Schuljahres und stehe vor einer Grundsatzentscheidung. Unsere Schule und die Lehrer haben in vielen Jahren versucht, mich auf das Berufsleben vorzubereiten. Ich habe hunderte von Projekten durchlitten, tausende Durchsagen gehört, AGs und Förderkurse besucht, mein bisheriges Leben in einem vom Staat finanzierten Portfolio-Ordner gequetscht, lesen, schreiben und rechnen gelernt, nur damit ich später mal als „Arbeitssklave“ Steuern und Sozialabgaben abdrücken kann. Aber kurz vor Schulende kommt mein Deutschlehrer daher und meint, uns mit einer Doku über zwei Edelpenner der Musikgruppe „Guaia Guaia“ quälen zu müssen. Andererseits hat dieses Leben in Frei- und Unabhängigkeit in unserem auf Arbeit und Gruppenzwang gedrängten Gesellschaftssystem auch seine Vorteile, wenn ich mir das so recht überlege.

Da die beiden Straßenmusiker Elias und Carl Luis die Schule abgebrochen haben, blieb ihnen die höchstnervige Zeit im Unterricht von berufsvorbereitenden Fächern erspart. Ihr nicht vorhandener Schulabschluss hindert sie allerdings keineswegs daran, ihr Hobby, ihre Leidenschaft, die Musik, zum Beruf zu machen. Außerdem müssen sie sich nicht, wie der normale Jugendliche, sich durch Broschüren wälzen, zahlreiche Ausbildungsmessen und Informationstage besuchen, um später bei Ausbildungsbeginn zu erfahren, dass der ausgewählte Beruf doch nicht der richtige ist. Eine weitere Errungenschaft unserer Zeit, welche über beruflichen Erfolg und Pech entscheidet, bleibt ihnen ebenfalls erspart: Bewerbungsgespräche, Einstellungs- und Eignungstest, deren Ziel es sein soll zu entscheiden, wie gut jemand in die überstrengen Unternehmensrichtlinien hineinpasst und seine monotone Arbeit verrichten kann. Den beiden Musikanten bietet sich eine viel bessere und ehrlichere Möglichkeit, um herauszufinden, ob sie gut musizieren können, denn wenn sie es gut tun beziehungsweise können, versammelt sich eine Menschenmenge um sie, fängt an zu tanzen, singt mit oder freut sich einfach. Dies machen die Menschen aber nur, wenn es ihnen wirklich gefällt.

Die beiden Musiker haben nicht mit der fast schon studienfachreifen Bürokratie zu kämpfen, die sich einem sonstigem Bürger auftut, wenn er einen Mietvertrag abschließen oder sein Haus über einen Kredit finanzieren möchte. Da die beiden fast immer quer durch die Republik reisen, haben sie auch fast täglich neue Schlafplätze und, was jedoch noch viel wichtiger ist, sie lernen immer wieder neue Leute kennen. Dies bietet eine tolle Abwechslung gegenüber der öde eingerichteten Wohnung eines Durchschnittsarbeiters, welcher sich nach der eintönigen erledigten Arbeit vor den Fernseher schmeißt, um sich von Scripted-Reality-Serien auf RTL und Co berieseln zu lassen. Gleichzeitig bezahlt er, wie ein Computer, ohne Widerspruch die jährlich teurer werdende Grundversorgung (Strom, Wasser, GEZ, Gas etc.). Für die beiden Obdachlosen stellen solche Kosten jedoch kein Problem dar, sie „nehmen“ sich, was sie brauchen. Aber weil der Staat und die Firmen sich diese Einnahmen nicht entgehen lassen wollen, schicken sie ihnen wegen „Stromklau“ das polizeiliche Sondereinsatzkommando. Damit können die beiden jedoch gut umgehen, denn ihre jahrelange Erfahrung mit solchen polizeilichen Problemen hilft ihnen hier sehr gut weiter.

Ein weiteres Einsparpotential bietet sich Elias und Carl Luis bei ihrer Renten- oder  Krankenversicherung, welche jedem normalen Arbeitssklaven automatisch und ohne Erbarmen monatlich direkt vom Gehalt abgezogen wird. Die beiden vertrauen auf die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft von Notdiensten. Keine Krankenversicherung zu haben, ist vor allem deshalb vorteilhaft, weil kein Zwang entsteht Geld aufzubringen, für eine Leistung, die man teilweise über mehrere Jahre, manchmal sogar über Jahrzehnte am Stück nicht in Anspruch nimmt. Auch bei der Freizeitgestaltung kann gespart werden, denn sie können grundsätzlich immer machen, was sie wollen wohingegen der normale Arbeiter seine Termine planen und Vereinsmitgliedschaften eingehen muss oder am allerbesten noch 24 Stunden am Tag - 7 Tage die Woche, über WhatsApp und Handy abrufbereit sein soll.

Meiner Meinung nach ist ihr Leben zwar in dem einen oder anderen Punkt sicherlich risikoreicher als das eines durch gesetzliche Bestimmungen überbehüteten „Arbeitssklaven“, dennoch wird dieses Risiko durch die Möglichkeit in Frei- und Unabhängigkeit zu leben kompensiert, gleichzeitig ermöglicht ihr Lebensstil es ihnen, ihr Hobby zum Beruf zu machen.