Kurfürst-Balduin-Realschule plus Fachoberschule Kaisersesch

TSMGO: Das Musical von Andreas Heinrich

Saskia Langen, Judith Stahl und Felix Schöner haben es geschafft: Sie sind im Finale der Casting-Show „TSMGO“! Alle drei mussten im Vorfeld viele Hürden nehmen, bevor sie das Finale der Show erreichten. Nun geht es um den Sieg und um die Siegprämie von drei Millionen Euro sowie einen Exklusivertrag mit dem berühmten Sänger und Musikproduzenten Markus Dielen. Dielen stellt zusammen mit Sammy Lacroix und Carola von Klotten die Jury. Ihr Sieger steht schon von vornherein fest: Felix Schöner. Vor allem Saskia, aber auch Judith dienen nur als Statisten. Saskia verfolgt mit der Teilnahme an der Casting Show noch ein ganz anderes Ziel: Im Alter von vier Jahren wurde sie von ihrer Mutter zur Adoption freigegeben. Ute Langen adoptierte sie damals. Zusammen mit Ute versucht Saskia nun Licht in ihre Vergangenheit zu bringen. Der erste Ansatzpunkt ist Saskias leibliche Mutter. Und die sitzt in der Jury…

Regieseur Karl Miller hat Dielen und allen anderen deutlich erklärt, dass Felix gewinnen muss. Mit Hilfe seiner Assistentin Romi manipuliert er die Show von vorne bis hinten. Schließlich hängt ihm Gerd Gandelar, Vertreter des Hauptsponsors „Briedener Erfrischungsgetränke“, im Nacken. Auch Kasimir Mulian, der Unterhaltungschef des Senders, fordert seinen Teil ein. Miller ist Perfektionist. Wenn etwas nicht nach Plan läuft, reagiert er sehr gereizt. Besonders Kalle, der Warm-Upper, ist ihm ein Dorn im Auge. Anstatt das Publikum vor der Show richtig in Stimmung zu bringen, beleidigt er es in einem fort. Miller ist von da an nicht mehr gut auf Kalle zu sprechen. Kalle versteht sich jedoch gut mit Ben Barns, dem Showmaster. Ben selbst fühlt sich in seiner Rolle nicht mehr wohl. Er ist eigentlich ein ehrlicher Mensch, abgesehen von „kleinen Sünden“ in der Vergangenheit. Ben ist es müde, Werbesprüche aufsagen zu müssen. Außerdem langweilt ihn der immer gleiche Ablauf der Show. Wenn der Sieger schon von vornherein fest steht, welchen Sinn hat dann die ganze Show? Allerdings täuscht sich Ben dieses Mal: Die Show läuft nicht so reibungslos wie sonst. Wieder und wieder kommt es zu Zwischenfällen, die auf Sabotage schließen lassen und den Verlauf der Show völlig durcheinander bringen...

Ähnlichkeiten mit lebenden Personen und Ereignissen sind weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich. Die Schirmherrschaft über das neue Musical hatte der Bundestagsabgeordnete Peter Bleser übernommen.

TSMGO wurde vom 15. bis 19. März 2014 in sechs Vorstelllungen, davon drei als reine Schulvorstellungen, aufgeführt und von 3500 Zuschauerinnen und Zuschauern besucht.